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Japan-Tour 2008 - Spicy Roots
   
 

26.10.2008 - Fukuoka

Japan Tour startet mit 7 Jungs und 3 Pitchern vom Stuttgarter Flughafen. 10.10 Uhr Abflug nach Paris.
...der Film kann beginnen
Charles de Gaulle, Bus No.2 direction Gate 45 in Richtung Tokio
Nudelsuppengeruch und nur noch 1 Stunde, dann landen wir in Tokio und die 1 wöchige Ska-Tournee quer durch Japan kann beginnen.
Tokio cloudy, 17°C, 6 Uhr.
"I'm waitin' in an airport seat, and close my eyes ..." und wir würden wahrscheinlich heute noch auf dem Narita airport Tokio liegen und auf unseren Innlandsflug nach Fukuoka (Hakata) warten. Sind leider alle am falschen Gate eingepennt und hätten beinahe unseren Flug verpasst. Leicht panisch jedoch just in time zum boarding. Diese Tour steht unter einem guten Stern...
Leicht bewölkt, aber trotzdem überwältigender Blick über Tokio city und im Hintergrund Mt. Fuji in voller Pracht. Nochmal im Flieger gepennt und pünktlich 15.10 Uhr in Fukuoka gelandet. In 5 min war unser Gepäck da und unser japanisches Managerteam bestehend aus Ace-K, Hero (2ter Fahrer) und der Promoter von Hakata Mr. Nagamoto hatten uns bereits erwartet.
Den minijapanischen Toyota Bus bis unters Dach vollgestopft und in halb- liegender Position durch die Straßen von Fukuoka gedüst. Im Radio, wer hätte es anders erwartet, lief Spicy Roots und die Stimmung war so, als hätte gerade unsere zweite Woche Japan-Tour begonnen. Herrlich!
Erst ein Stopp im "Khoasan Fukuoka" Hostel, Schuhe aus, Schlappen an und eingecheckt. Short shower und ab zum ersten Auftrittsort Keith Flag.
Inmitten der Stadt zwischen hohen Gebäuden ging es in eine Seitengasse und der Film "from dusk till dawn" nahm seinen lauf.
Mit einem Aufzug ging es in den 2ten Stock des Clubs. Keith Flag war nach deutschem Maßstab ein Club für ca. 80-100 Personen. Nach japanischen Verhältnissen waren die Zahlen höchstwahrscheinlich nach oben hin offen. Eine herrliche Bar mit einer noch herrlicheren Bedienung ließ unseren Soundcheck relativ kurz ausfallen. Gott sei dank Strom-Adapter Probleme gelöst, sodass einige von uns tatsächlich mitspielen durften.
Running order bestand aus 5 verschiedenen Dj's (Eg, Sompai, Zuchi ...) und 3 weiteren Bands. The Holidays, Adamoste Kings und Club Siminosta.
Mit ca. 100 Japanern begann eine Ska-Party, die mich spontan an vor 13-14 Jahren im Schwieberdinger Jugendhaus erinnerte.
Hatten uns mit allen Gästen innerhalb von kürzester Zeit bekannt gemacht und wurden jetzt von unserem Promoter Nagamoto zum Essen ausgeführt. Gleich um die Ecke in ein wieder film reifes original japanese Restaurant. Das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen, denn wir saßen in einem Sepparet und wurden kulinarisch verwöhnt wie Könige. Zwei Stunden am Stück wurden uns alle Köstlichkeiten Japans aufgetischt. Dazu gab es dermaßen süffiges Bier, sodass wir kulinarisch topp befriedigt im Keith Flag unserem Club landeten, wo man uns schon schwer erwartete. 23.30 Uhr war unsere stage time und the Holidays hatten gerade mit zuckersüßem Gesang ihre Show beendet. Hier spielen die Bands meistens so ne halbe Stunde lang. Bier für 100 Yen und nun wurden auch wir ins Schochu-Trinken eingeweiht. Gefühlte 400 Hände von 50 Personen geschüttelt und die Jungs von Adamoste Kings bestaunt, die alles andere als taufrisch auf der Bühne standen.
Nun war es soweit Spicy Roots begab sich zum ersten Streich auf die Bühne und dem ersten Gig einer unvergesslichen Japan-Tour stand nichts mehr im Wege. Die Stimmung war grandios, hatte selten zuvor so viel lachende Gesichter gesehen. Sampai legte anschließend noch bis in die frühen Morgenstunden auf. Irgendwelche Gruppentänze und mittendrin Sampai, der zwischen Pult und Tanzfläche switchte. Mit langer Verabschiedungszeremonie verließen wir Keith Flag und kämpften uns in unseren Bus. Oh mein Gott sind die alle nett hier es ist unbeschreiblich. Am Hostel die Jungs ausgeladen und mit Bernd und Ace-K und Hero (Spitzname: Konformant) noch mal auf Achse um ne Nudelsuppe zu verhaften. Gesagt, getan und beim Schlürfen konnten wir trotz aller Bemühungen nicht mit Ace-K mithalten. Die erste Nacht hatten wir uns redlich verdient und so kam es!